Kreuzfahrt-Reiseberichte

Reisebuchautorin  -  Marita Oppermann

Reisefotograf -  Uwe Oppermann

Seefahrt-Dictionary 291 Begriffe - Stand 03.2010 Thema: WETTER


Schifffahrts-Begriffe von Marita & Uwe Oppermann
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Azorenhochein im Bereich der Azoren mit großer Regelmäßigkeit vorherrschendes Hochdruckgebiet, das als ein Teil der subtropischen Hochdruckgürtels für die Wetterentwicklung in Europa von bestimmendem Einfluß ist.
BaguioWirbelsturm im philippinischen Raum
BeaufortskalaWindstärkeskala, geht von 0 Beaufort (Stille) bis 12 Beaufort (Orkan); sie wurde 1949 bis Windstärke 17 erweitert, Bft = Abk. für Beaufort
BlizzardOrkanartiger Schneesturm aus nördlichen Richtungen an der nordamerikanischen Ostküste.
BöeBö, einzelner, heftiger Windstoß
Cordonazotropischer Wirbelsturm der mexikanischen Westküste
CumulusHaufenwolke. Von 600 bis 800m Höhe können sich Türme bis etwa 2500m bilden. In kleinen Formen Schönwetterwolken, in großer Form oft Vorläufer von Schauern, Böen und Gewittern.
Dünung = Meereswellen, Windwellen, die aus dem Windfeld herausgewandert oder nach Abzug des Windfeldes verblieben sind. Ähnlich der Beaufort-Skala für Wind und Seegang benutzt man eine Skala zur Beschreibung der Dünung.
Hurrikantropischer Wirbelsturm im Atlantik, in der Karibik, im nördlichen Pazifik östlich der Datumsgrenze. Andere Bezeichnungen: Taifun, Zyklon. Wenn die Windgeschwindigkeit eines tropischen Wirbelsturms Orkanstärke erreicht (mehr als 118km/h / Windstärke 12) spricht man von einem Hurrikan.
Mauritius-Orkantropischer Wirbelsturm im südlichen Indischen Ozean
OrkanSturm der höchsten Windstärke, Bezeichnung auch für tropische Wirbelstürme.
Pamperokalter Wirbelsturm aus dem südlichen Polargebiet in der Nähe der La-Plata-Mündung (Argentinien)
RiesenwellenBis zu 40 Meter hoch werden "Freak Waves" (auch Kaventsmänner) nach Angaben der Meeresforschung. Es gibt Regionen, in denen Monsterwellen besonders häufig auftreten, zum Beispiel vor der Südostküste von Südafrika, wo heftige Winde gegen den warmen Agulhas-Strom drücken. Hier gibt der südafrikanische Wetterdienst sogar schon "Freak Wave Warnings" heraus. Auch die Küstenmeere vor Florida, der Golf von Alaska und das Meer vor Norwegen gelten als Geburtsorte der Wasserwände.
Schirokko, Sciroccowarmer Wind, der im Mittelmeergebiet aus südlichen Richtungen an der Vorderseite eines von West nach Ost ziehenden Tiefdruckgebietes weht und bisweilen warme Luft aus Nordafrika nach Südeuropa bringt
SeegangBezeichnung für verstärkten Wellengang. Unregelmäßige Bewegung der Wasseroberfläche.Seegangsstärken:
0: glatte See 0 m - keine Wellen
1: ruhige See 0,1 m - gekräuselte Wellen
2: schwach bewegt 0,6 m - kurze Wellen
3: leicht bewegt 1,0 m - kleine Wellen mit Schaumköpfen
4: mäßig bewegt 2,0 m - lange Wellen, Schaumköpfe, brechend
5: grobe See 3,0 m - große Wellen, Schaumkämme bilden größere Schaumflächen
6: sehr grobe See 4,0 m - brechende Wellen
7: hohe See 7,0 m - Wellenberge, Gischt, Schaumstreifen, rollend
8: sehr hohe See 9,0 m - Wellenberge mit langen brechenden Kämmen, See weiß von Schaum
9: außergewöhnlich > 9,0 m - Außergewöhnlich schwere Wellenberge, Schiffe verschwinden in
schwere See Wellentälern, See weiß von Schaum
Taifuntropischer Wirbelsturm in Südostasien; orkanartiger Wind
TsunamiFlutwelle, die durch ein Seebeben entsteht, kann an der Küste über 10m erreichen
Zyklontropischer Wirbelsturm, der in den Monaten April bis Dezember im nördliched Teil des Indischen Ozeans vorkommt.
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